Bekämpfung der „afrikanischen Schweinepest“
Die Abwehr von Seuchen, unter anderem eingeschleppt durch Tiere, ist eine Aufgabe des Hochsauerlandkreises und des dazu eingerichteten Veterinäramtes. So verhält es sich auch mit der Bekämpfung der „afrikanischen Schweinepest“, übertragen insbesondere durch Schwarzwild.
Zur präventiven Seuchenbekämpfung wurde im Zuge der Haushaltsberatungen 2026 ein Antrag eingebracht, der einen Anreiz in Höhe von 40 € pro erlegtem Schwarzwild außerhalb des Kerngebiets und der Sperrzonen II und I vorsieht.
Mit dem Anreiz wird die Hoffnung verbunden, dass die Jagd auf Schwarzwild attraktiver wird und die Jägerschaft die Schwarzwildpopulation eindämmen kann.
Das Verfahren zur Auszahlung sollte bürokratiearm und digital ausgestaltet sein.
Zugleich wurde eine Sondersitzung des Umweltausschusses befürwortet, der sich ergänzend mit weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Tierseuche befassen soll. (gemeinsamer Antrag von CDU und FDP)