Haushaltsplan 2026
Jedes Jahr aufs Neue, eine Herausforderung. Umfassend ist das Zahlenwerk, ein gewaltiges Volumen von 635 Millionen Euro. Erfreulich, dass die Wirtschaftskraft der Unternehmen im Hochsauer-landkreis gestiegen ist, und mit ihr die Steuereinnahmen.
Trotzdem, das zur Verfügung stehende Geld reicht nicht, um den Haushalt mit den bestehenden Hebesätzen (genannt Kreisumlage, zu finanzieren durch Städte und Gemeinden) auszugleichen. Zu stark sind die Ausgaben, insbesondere im Personal- und im Sozialbereich, oft festgeschrieben in Bundesgesetzen, ohne unmittelbare Handlungsmöglichkeiten des Kreises.
So bleibt die politische Forderung an Bund und Länder, sich angemessen an den Kosten zu beteiligen, in der Vergangenheit vergebens, doch nun sind sich die Kommunalverbände auf Kreis- und Stadt und Gemeindeebene einig: so geht es nicht weiter, es gibt keine Handlungsmöglichkeit mehr, außer, das Schuldenvolumen zu erhöhen, eine Teufelsspirale.
In langen Haushaltsgesprächen waren sich CDU und FDP einig, gewisse Handlungsspielräume, technisch Ausgleichsrücklage, zu nutzen, um die Belastungen von Arnsberg bis Schmallenberg zu begrenzen.
Und Einigkeit bestand in dem Vorgehen, zukünftigen Personalaufwuchs zu vermeiden, auch unter Nutzung von Möglichkeiten der Digitalisierung und der Anwendung von „Künstlicher Intelligenz. Alle Möglichkeiten von Strukturverbesserungen sind zu nutzen, Verwaltungsabläufe noch enger zu überprüfen. (gemeinsamer Antrag von CDU und FDP)
Die gesamte Haushaltsrede kann unten heruntergeladen werden.